Schneiden und Gürten im Razejungenwingert An einem Wochenende im April waren die Lehmer Razejungen in ihrem Wingert in der Lehmener Würzlay aktiv. Alexander Wolfshohl, ehemaliger Ehrenrazejung, war extra aus Bonn angereist, um beim Schneiden und Gürten dabei zu sein. Unter der Leitung von Willi Unschuld und Gerd Ackermann fand für die nicht so erfahrenen Hobbywinzer eine sachkundige Unterweisung statt.  v.l.: Martin Kreckler, Alexander Wolfshohl, Willi Unschuld
Das Schneiden erfordert schon einiges Geschick und Willi erklärte in seiner schon sagenhaften Ruhe und Geduld das Auswählen der abzuschneidenen Triebe. Unser ältester aktiver Razejung, Hermann Müller, ließ es sich nehmen, unseren Kinderbuchautor und begeisterten Razejung Stefan Gemmel in einer „Privatlektion“ beim Schneiden zu unterweisen.
Gerd Ackermann übernahm die Demonstration des Gürtens, er sagt natürlich lieber „hierten“. Seine langjährige Erfahrung kam den gelehrigen Schülern im Weinberg zu gute.  v.l.: Gerd Ackermann, Klaus Kreckler, Hans-Georg Schmidt, Dieter Möhring, Alexander Wolfshohl
Gerd wird mittlerweile schon der „Wingertslehrer“ genannt, da er auch die Unterweisungen der Schüler bei den gemeinsamen Aktionen mit der Lehmener Grundschule Sankt Georg vornimmt. Das Gürten zur „Herzform“ der Triebe ist seine Spezialität. 
v.l.: Matthias Etzkorn, Gerd Ackerman
Auch die jüngsten Razejungen waren emsig bei der Sache und wollten schon genau wissen wie das „Handwerk“ richtig geht und durften natürlich selbst mit schneiden und gürten, früh übt sich was ein Meister werden will.  v.l.: Silas und Jonas Etzkorn Nach getaner Arbeit, bei einem wohlverdienten Imbiss, hatten die Razejungen dann auch einen Blick für die vollblühenden Weinbergpfirsichbäume auf den obersten Kuhren des Razejungenwingerts.  |