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Im Rahmen der Kooperation Lehmer Razejungen / Grundschule Lehmen fand am 23. März die erste diesjährige Maßnahme im Weinberg statt - „Schneiden“ war angesagt. Das fachgerechte Schneiden der Triebe erfordert schon Erfahrung und einiges Geschick. Da die Erfahrung des Schneidens bei den Schülern des 3. Schuljahres naturgemäß noch nicht so ausgeprägt sein konnte, standen die Senioren der Interessengemeinschaft der Lehmer Razejungen den Mädchen und Jungen der Grundschule Sankt Georg Lehmen zur Seite. 
Willi erklärt die Vorgehensweise beim sachkundigen Schneiden
Bei dieser Wingertsaktion waren die Razejungen vertreten durch Gerd Ackermann, Manfred Becker, Willi Unschuld, Dieter Möhring und unserem ältesten aktiven Razejungen, Hermann Müller, der mit seinen 82 Jahren es sich nicht nehmen ließ der jungen Generation sein Wissen weiter zu geben. Die Grundschüler des 3. Schuljahrs unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Dorothea Gemmel fanden sich Punkt neun Uhr in der „Würzlay“ ein. Gerd Ackermann und Willi Unschuld zeigten wie die Auswahl der zu schneidenden Triebe zu erfolgen hat und wie das Schneiden fachmännisch durchgeführt wird.  Gerd, der Wingertslehrer
Dann wurden Gruppen gebildet mit je einem Razejung und einer entsprechenden Anzahl von Schülern. Die Mädchen und Jungen entwickelten eine außerordentliche Geschicklichkeit bei der praktischen Arbeit. Sie waren engagiert und mit Ausdauer bei der Sache und bis zum Mittag waren sage und schreibe 150 Stöcke sachkundig geschnitten worden. Alle Beteiligten hatten bei frühlingshaften Wetter viel Spaß, es wurde viel erzählt, gefragt, Auskunft gegeben und alle freuen sich schon auf die nächste Aktion, wenn es darum geht neue Reben zu setzen. Zum Abschluss brachten die Schüler dem Geburtstagskind, Willi Unschuld, noch ein Ständchen und dann ging es zurück zur Schule. Die Razejungen waren überzeugt die Schüler haben „ihren Weinberg“ entdeckt, das Interesse am traditionellenWeinbau ist geweckt und die Verbundenheit zur Heimatregion wächst. 
3 Jungwinzer
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