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Bruno Seibeld legt bis zu 25 Prozent zu |
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Geschrieben von Ulrike Hochgesand (Rhein Zeitung)
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Donnerstag, 12. Juni 2008 |
| Vorsitzende zum Wahlausgang und zur Kommunalwahl 2009
UNTERMOSEL. Mit großer Mehrheit hat die Untermosel Bruno Seibeld in seinem Amt bestätigt. Gegenüber der Stichwahl vor acht Jahren gegen den CDU-Bewerber Werner Loch konnte der FWG-Mann nochmals zulegen: Damals stimmten 64,3 Prozent der Wähler für Seibeld, dieses Mal waren es sogar 71,3 Prozent. Am meisten zugelegt hat der VG-Chef in Winningen: Mit fast 80 Prozent Zustimmung hat er im Vergleich zum Jahr 2000 fast 25 Prozent zugelegt. Ebenso erstaunlich ist der Zuwachs in CDU-dominierten Gemeinden wie Dieblich und Löf um rund fünf beziehungsweise mehr als zehn Prozent. Dass das Ergebnis in FWG-regierten Gemeinden wie Niederfell, Lehmen und Hatzenport für Seibeld ebenfalls besser ausgefallen ist als noch vor acht Jahren, ist da weniger überraschend - sein deutlicher Vorsprung gegenüber Scheidweiler dürfte dem CDU-Vorstand Untermosel trotzdem die Tränen in die Augen treiben. Scheidweiler war zwar in seinem Heimatdorf Macken haushoch überlegen (80,1 Prozent), insgesamt aber schnitt er noch schlechter ab als der CDU-Kandidat vor acht Jahren: Loch kam damals auf 35,7 Prozent, Scheidweiler aktuell nur auf 27,3 Prozent.
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Ein Ergebnis, das sich die CDU nicht erklären kann, wie Helmut Hannes, Vorsitzender der CDU Untermosel, im Gespräch mit der Rhein-Zeitung erklärt: "Dass Dr. Alexander Saftig an der Untermosel das zweithöchste Ergebnis im Kreis eingefahren hat, zeigt das CDU-Potenzial in unserer Verbandsgemeinde. Aber wir haben es nicht geschafft, die Bürger davon zu überzeugen, dass Scheidweiler der bessere Bürgermeister ist." An Scheidweiler liege das nicht, stellt Hannes klar. Bei einem Treffen nach der Wahl mit etlichen CDU-Funktionären in Macken habe man Scheidweiler deshalb auch den Rücken gestärkt. Man überlege auch, mit dem Mackener Ortsbürgermeister 2009 in den Kommunalwahlkampf zu ziehen. Spruchreif ist das allerdings noch nicht, schränkt Hannes ein, denn der CDU-Vorstand wird sich erst in der kommenden Woche in Sachen Wahlanalyse und Konsequenzen daraus zusammensetzen. Eine Konsequenz formuliert Hannes aber schon jetzt aus dem Wahlergebnis: "Bis zur nächsten Wahl müssen wird die Fraktionsarbeit der CDU im Verbandsgemeinderat stärker von der Verwaltung abgrenzen, ein eigenes Profil stärker ausbilden, um besser punkten zu können." Besser punkten will auch die FWG bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr. Denn die Fesseln der CDU abzulegen - die Christdemokraten haben derzeit die absolute Mehrheit im VG-Rat -, erklärte Seibeld noch am Abend seiner Wiederwahl als wichtiges Ziel: "Dazu brauche ich Mehrheiten im Rat." |
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Letztes Update ( Donnerstag, 12. Juni 2008 )
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